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Deine Website, dein Server oder dein Webservice sind ausgefallen, aber du hast keine Alarmierung oder Benachrichtigung erhalten? Was ist da los?! Es kann verschiedene Gründe geben, weshalb du keine Warnmeldung oder Benachrichtigung erhalten hast.

Bedenke, dass Alarmierungen sich auf eine komplette Prozessabfolge stützen. Zu Beginn steht ein Check, der einen Fehler anzeigen kann. Wurde der Fehler durch einen zweiten Check bestätigt, kann er einen Alarm erzeugen, welcher das Senden einer Nachricht (wie in einer Integration definiert) auslösen kann. Mehr hierzu findest du im KB-Artikel Alarmierung – Überblick. Die Ursache des Problems kann also in der Alarm- oder Benachrichtigungsphase liegen.

Wenn du keine Alarmierung oder Benachrichtigung erhalten hast, aber eine erwartet hattest, siehe dir unsere nachstehenden Hinweise zur Fehlerbehebung an.

Prüfobjekte überprüfen

  • Ist das Prüfobjekt aktiviert?
    Wenn ein Prüfobjekt deaktiviert ist, erhältst du keine Alarmierungen, da das Monitoring aktuell nicht ausgeführt wird.
  • Sind Alarmierungen aktiviert?
    Die beiden Aktivierungsstatus für Prüfobjekte und Alarmierungen werden im Dashboard für Prüfobjektstatus angezeigt.
    Dashboard Prüfobjektstatus
  • Verfügst du über Credits zur Benachrichtigung?
    Telefonalarmierungen und SMS-Warnmeldungen erfordern Credits zur Benachrichtigung. Wenn deine Credits zur Benachrichtigung aufgebraucht sind, erhältst du keine dieser Benachrichtigungen, bis du neue Credits erworben hast. Weitere Informationen findest du im Artikel SMS Credit-Nutzung.
  • Ist der Fehler während eines festgelegten Wartungszeitraums des Prüfobjekts aufgetreten?
    Alarmierungen werden nicht während der konfigurierten Wartungszeiträume versendet. Die Einstellung ist auf der Registerkarte Wartungszeiträume des Prüfobjekts zu finden.
  • Enthalten deine Fehlerbedingungen eine Übereinstimmungsabfrage?
    Wenn du auf ein Übereinstimmungsmuster prüfst, muss der geprüfte Inhalt (oder ein Teil) genau dem genannten Wort oder der genannten Phrase entsprechen.

Alarmierungshistorie überprüfen

In der Anwendung von Uptrends besteht ein aktives Protokoll zu allen Alarmierungsaktivitäten. Die Alarmierungshistorie gehört zu den wichtigsten Tools, um zu erfahren, ob Warnmeldungen ausgesendet wurden. Wurden keine Warnmeldungen gesendet, startet hier die Fehlerbehebung.

Um zu sehen, ob Alarme generiert und Benachrichtigungen gesendet wurden, unternehme Folgendes:
Rufe in der Uptrends-Anwendung den Menüpunkt Alarme > Alarmierungshistorie auf. 
Du siehst nun ein aktives Protokoll aller gesendeten Alarmierungen mit Datum/Uhrzeit, Eskalationsstufe der Empfänger und Daten zu Erinnerungseinstellungen.

Klicke auf einen Eintrag in der Alarmierungshistorie, um detaillierte Infos zu dem speziellen Alarm zu erhalten. Es öffnet sich ein Fenster mit Alarmierungsdetails auf den Registerkarten Details und Nachrichten.

Alarmierungshistorie mit Fenster für Alarmierungsdetails

Mehrere Situationen können vorliegen:

  • Es gibt keinen Eintrag in der Alarmierungshistorie
    Überprüfe die Einstellungen deines Prüfobjekts, danach die Meldedefinitionen.
  • Es gibt einen Eintrag in der Alarmierungshistorie, aber es wurde keine Benachrichtigung gesendet
    Auf der Registerkarte Nachrichten wird eindeutig angezeigt, welche Benachrichtigungen gesendet wurden und an wen.
  • Es wurden keine Benachrichtigungen an deine benutzerdefinierten Integrationen gesendet
    Überprüfe die Registerkarte Nachrichten, um den Fehler zu finden, der vom externen Service erhalten wurde. Im Beispiel oben hat Slack eine nicht korrekte Benachrichtigung erhalten. Der Slack-Eintrag - "Slack to Master operator"  wird rot markiert und die Antwort der Slack API (einschließlich Fehlercodes und Informationen) werden bei Erweiterung des Eintrags angezeigt.

Operator-Einstellungen überprüfen

Hinweis: Für den Zugriff auf die Account-Daten der Operator musst du Administrator sein. Wenn du nicht Administrator bist, kannst du lediglich Testnachrichten für deinen eigenen Account senden.

Rufe die Einstellungen für Operator über Account > Operator auf und wähle aus der Liste der Operator denjenigen, der keine Benachrichtigungen erhält.

Prüfe Folgendes:

  • Ist die Telefonnummer und E-Mail-Adresse für den betreffenden Operator korrekt?
    Hinweis: Stelle sicher, dass die jeweils richtige Länder- und Orts- bzw. Mobilvorwahl eingegeben wurden!
  • Ist der betreffende Operator als „aktiv“ (also diensthabend) eingesetzt?
    Aktiv-Einstellung
  • Versuche, von der Seite der Operator-Einstellungen ( Account > Operator) eine Test-SMS zu senden, um sicherzustellen, dass dies funktioniert. Solltest du die Test-SMS nicht innerhalb von 10 Minuten erhalten, versuche es mit einer SMS-Gateway-Änderung.
    Dies kann eine allgemeine Einstellung (gültig für alle Operator) in der SMS-Integration, auf der Registerkarte Allgemein durch Auswahl eines anderen SMS Providers erfolgen.
    Du kannst auch die Einstellungen für einen einzelnen Operator in den Telefon-Einstellungen  auf der Registerkarte Allgemein des Operators vornehmen. Gelegentlich ist es notwendig, das Gateway für Operator an anderen Standorten zu modifizieren.
    Ändere das Gateway und wiederhole den Test.
    Hinweis: Nationale Spam-Filter und Anrufschutzlisten können Benachrichtigungen per SMS und Sprachnachricht für Operator in China und Indien blockieren. Mehr erfahren
  • Versuche, aus den Operator-Einstellungen eine Test-E-Mail zu senden, um sicherzustellen, dass dies funktioniert.
    Hinweis: Siehe im Blacklist-/Spam-Ordner deines E-Mail-Servers nach, wenn du keine E-Mail-Alarmierungen erhalten hast, da sie manchmal dorthin verschoben werden. Lies auch unsere Empfehlungen für eine Whitelist am Ende dieses Artikels.

Weitere Informationen zum Senden von Testnachrichten findest du im KB-Artikel Testen von Warnmeldungen.

Meldedefinitionen und Eskalationsstufen überprüfen

Um Warnmeldungen zu generieren, muss eine Meldedefinition eingerichtet und das Prüfobjekt muss dieser zugewiesen sein. Damit Benachrichtigungen gesendet werden, muss mindestens eine Eskalationsstufe definiert und aktiv sein. 

  • Ist die Meldedefinition aktiv?
    Die Einstellung ist auf der Registerkarte Allgemein einer Meldedefinition zu finden.
  • Ist der betroffene überwachte Dienst einer Meldedefinition zugewiesen?
    Du musst alle deine Meldedefinitionen prüfen, um zu sehen, welche Prüfobjekte mit ihnen verknüpft sind. Verfügst du über viele Meldedefinitionen und findest die gewünschten Informationen nicht, reiche ein Support-Ticket ein und wir helfen weiter.
  • Sind die Eskalationsstufen aktiviert?
    Prüfe die Einstellungen auf den jeweiligen Registerkarten der Eskalationsstufen.
  • Wie ist die Generierung einer Alarmierung eingerichtet? 
    Es ist zu beachten, dass diese Einstellungen bestimmen, wie und wann Alarmierungen aufgrund von bestätigten und unbestätigten Fehlern gesendet werden.
    Zum Beispiel:
    Die Einstellung Generiere eine Warnmeldung, wenn 1 oder mehr Fehler aufgetreten sind bedeutet, dass eine Alarmierung nur gesendet wird, sofern ein Fehler bestätigt wurde. Dieser bestätigte Fehler würde im Prüfobjektprotokoll mit einem roten Balken dargestellt
    Die Einstellung Generiere eine Warnmeldung, wenn 2 oder mehr Fehler aufgetreten sind bedeutet, dass wir nur Alarmierungen senden, nachdem zwei Fehler hintereinander aufgetreten sind (d. h. ohne eine OK-Prüfung zwischen den beiden Fehlern).

Die IP-Whitelist prüfen 

Deine E-Mail-Server blockieren eventuell unsere Warnmeldungen oder klassifizieren sie als Spam. Um dies zu verhindern, setze die E-Mail-IPs von Uptrends auf deine Whitelist:

178.162.179.213 und 178.162.179.215
95.211.70.213 und 95.211.70.215

Hinweis: Wenn du schon dabei bist, die Whitelist anzupassen, solltest du vielleicht auch direkt unsere anderen Uptrends IPs auf deine Whitelists setzen.