Der Double-Check von Uptrends

Wenn Uptrends einen Fehler auf Ihrer Website oder Ihrem Server verzeichnet, wird immer eine zweite Prüfung von einem anderen Checkpoint vorgenommen, um den Fehler zu bestätigen. Deshalb sehen Sie bei Ausfällen ein Muster von nicht bestätigten und bestätigten Fehlern in Ihren Dashboards.

Tipp: Eine detaillierte Analyse der von uns ausgeführten genauen Messungen und entdeckten Fehler finden Sie im Prüfobjektprotokoll im menu Prüfobjekte.

Wie wird also die Verfügbarkeitsrate berechnet?

Die Art, wie wir die Verfügbarkeit berechnen, ist einfach zu verstehen: Wir nehmen die Anzahl der Sekunden, die Ihr Prüfobjekt ausgefallen ist (in einem bestimmten Zeitrahmen) und dividieren dies durch die Gesamtanzahl der Sekunden, die Ihr Prüfobjekt in diesem Zeitrahmen überwacht wurde. Daraus ergibt sich der Prozentsatz der Ausfälle, die dann von 100 % subtrahiert wird, um die Verfügbarkeitsrate zu erhalten. Ziemlich einfach, nicht wahr? Sehen wir uns ein Beispiel an.

Beispiel

Nehmen wir an, wir haben eine Website in einer Zeit von 24 Stunden (was 86.400 Sekunden sind) überwacht und in diesem Zeitraum war die Website 10 Minuten (600 Sekunden) ausgefallen. Um die Verfügbarkeits- und Ausfallraten zu erhalten, führen wir folgende Berechnung durch:

Gesamtanzahl Sekunden, in der die Website ausgefallen war: 600 Sekunden.
Gesamtanzahl Sekunden, die die Website überwacht wurde: 86,400 Sekunden.
Wir dividieren 600 durch 86.400, was 0,0069 ergibt.
Als Prozentangabe ist dies 0,69 %. Dies ist die Ausfallrate
Die Verfügbarkeitsrate für diese Website wäre: 100 % minus 0,69 % gleich 99,31 %.

Tipp: Spielen Sie etwas mit den Daten, die Ihr Account anzeigt, um die tatsächlichen Sekundenzahlen zu erhalten. Manche Kacheln in Ihren Dashboards lassen Sie die Anzahl der Sekunden anzeigen, wenn Prüfobjekte Fehler melden oder verfügbar sind. Fahren Sie mit der Maus über eine Kachel und verwenden Sie das Zahnradsymbol, um die unterschiedlichen Metriken anzuzeigen, die Sie auswählen können.

Statusübergänge von Prüfobjekten

Wir hören, wie Sie sich fragen: Aber wie wird die Zeit zwischen unterschiedlichen Prüfobjektstatus (OK, nicht bestätigte und bestätigte Fehler) berücksichtigt? Wird die Zeit zwischen einem nicht bestätigten und einem betätigten Fehler als Verfügbarkeit oder als Ausfall erachtet? Sie haben recht. Das kann zunächst kompliziert erscheinen, aber ist es tatsächlich nicht. Lassen Sie uns eine kleine Führung durch die Übergangszeiträume vornehmen und erklären, wie diese Zeiträume zur Verfügbarkeit und zu den Ausfällen zählen.

OK zu nicht bestätigtem Fehler
Die Zeit zwischen zwei Messungen wird als Verfügbarkeit gezählt, da wir nicht sicher sind, dass es sich tatsächlich um einen Fehler handelt. Dafür wird eine zweite Überprüfung durchgeführt.

Unbestätigter Fehler zu bestätigtem Fehler
Die Zeit zwischen zwei Messungen wird als Ausfall berechnet, da der Fehler nun bestätigt ist.

Bestätigter Fehler zu nicht bestätigtem Fehler
Die Zeit zwischen zwei Messungen wird als Ausfall berechnet, da das Prüfobjekt noch einen Fehler meldet. Ein Prüfobjekt meldet einen Fehler, bis wir eine OK-Anzeige erhalten.

Bestätigter Fehler zu OK
TDie Zeit zwischen zwei Messungen wird als Ausfall erachtet. Wir erachten ein Prüfobjekt als verfügbar von dem Moment an, zu dem wir eine OK-Anzeige erhalten.

Unbestätigter Fehler zu OK
Die Zeit zwischen zwei Messungen wird als Verfügbarkeit gezählt, da wir nicht sicher sind, dass es sich tatsächlich um einen Fehler handelt. Dafür wird eine zweite Überprüfung durchgeführt.

Wie wirken sich angehaltene Prüfobjekte auf die Verfügbarkeitsrate aus?

Wenn Sie ein Prüfobjekt anhalten, wird diese Zeit als unbekannt verzeichnet. Wenn die Verfügbarkeitsrate berechnet wird, bedenken Sie bitte, dass wir die Gesamtzahl Sekunden für den Status Unbekannt ebenfalls einbeziehen und die unbekannte Zeit als Verfügbarkeit verzeichnen.

Dies wurde so eingerichtet, da viele Kunden es wünschten. Wenn Sie die Unbekannt-Zeiten aus der Verfügbarkeitsrechnung ausschließen möchten, können Sie die Gesamtzeit Sekunden der Verfügbarkeit abrufen und eine eigene Berechnung durchführen. Verschiedene Kacheln in Ihren Dashboards ermöglichen Ihnen die Auswahl dieser Metriken.

Wie wirkt sich die Wartung auf die Verfügbarkeitsrate aus?

Fehler, die während eines Wartungszeitraums auftreten, werden aus der Verfügbarkeitsberechnung ausgeschlossen, solang Sie das Monitoring vollständig deaktivieren.

Welche Fehler zählen zur Ausfallzeit?

Bitte bedenken Sie, dass alle Fehler berücksichtigt werden, wenn wir die Ausfallzeit berechnen. Bestimmte Fehler bei der Ausfallzeitberechnung auszuschließen liegen im Plan.

Wenn Sie zum Beispiel Performance-Grenzen für ein Prüfobjekt eingeben und eine Performance-Grenze erreicht ist, haben wir die Möglichkeit, einen Fehler für diese Bedingung zu erzeugen. Obwohl Ihre Website nicht wirklich einen Ausfall vorweist, zeigt sie eine Verfügbarkeit von weniger als 100 % auf, weil die Performance-Bedingungen nicht erfüllt wurden.