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SLA Einrichten

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Was ist eine SLA?

Eine SLA (bzw. Service Level Agreement, Leistungsvereinbarung) ist ein Vertrag zwischen einem Anbieter eines Dienstes und dessen Nutzern, der den Mindestgrad einer akzeptablen bereitgestellten Leistung beschreibt. Wenn du zum Beispiel eine Website bei einem Hosting-Anbieter einstellst, wird dir das Hosting-Unternehmen häufig sagen, dass es im Rahmen seiner SLA eine Verfügbarkeit mit einem bestimmten Prozentwert garantiert. Mit Uptrends kannst du die SLA-Angaben von einem Website-, Server- oder Webanwendungs-Anbieter überwachen. Oder du kannst die SLA überwachen, die du einem Kunden angeboten hast.

Hinweis: Das SLA-Monitoring ist nur eine Funktion der Pakete Business und Enterprise.

SLA-Definitionen

Indem du eine SLA-Definition einrichtest, kannst du die gleichen Mindestanforderungen konfigurieren, die dein Anbieter versprochen hat. Anhand des SLA-Überblick-Dashboards überwachst du sie. Wenn die Website oder der Service den Mindestanforderungen der SLA nicht entspricht, wird dies im SLA-Übersichtsbericht rot angezeigt. Weitere Informationen zum SLA Übersichtsbericht findest du in diesem Artikel.

Die unterschiedlichen Elemente einer SLA-Definition bei Uptrends sind:

  • Fehler-Verfügbarkeitsrate – SLA-Verfügbarkeitsergebnisse unter der Schwelle erfüllen nicht das SLA-Ziel: Sie erzeugen einen rot markierten Fehler in den SLA-Berichten. Werte über der Schwelle (aber geringer als die gewünschte Verfügbarkeitsrate) erzeugen in den SLA-Berichten Warnungen.
  • Gewünschte Verfügbarkeitsrate – SLA-Verfügbarkeitsergebnisse mit diesem Wert (oder höher) sind gut. Sie erfüllen das SLA-Ziel. Werte zwischen dieser Schwelle und der Fehler-Verfügbarkeitsrate erzeugen in den SLA-Berichten gelb markierte Warnungen.
  • Seitenladezeit – Die Höchstladezeit wie in der SLA vereinbart.
  • Operator-Antwortzeit – Der Zeitraum zwischen einer Warnmeldung von Uptrends und dem Zeitpunkt, an dem ein Operator sich bei Uptrends anmeldet und den Alarm im Meldestatus-Dashboard bestätigt, um anzuzeigen, dass die Situation aktiv bearbeitet wird.

Diese Elemente bezeichnen wir als die SLA-Schwellen. Deine SLA kann einfach nur die Verfügbarkeit oder jegliche sonstigen SLA-Schwellen enthalten.

Hinweis: Solltest du in deinem SLA-Übersichtbericht nur Striche und Nullen statt Daten sehen, sind die Einstellungen deiner Kachel/deines Dashboards mit den Daten im Konflikt und haben zu ungültigen Daten geführt. Mehr erfahren.

Wie richte ich eine SLA-Definition ein?

Definieren von SLA-Bestimmungen:

  1. Klicke auf die + -Schaltfläche im Dropdownmenü unter SLA in der Uptrends-Anwendung.
  2. Gib der Definition einen beschreibenden Namen.
  3. Gib die Fehler-Verfügbarkeitsrate im gelb umrandeten Feld für die Verfügbarkeit ein. Verfügbarkeitsergebnisse unter diesem Wert werden im SLA-Übersichtsbericht rot markiert.
  4. Gib im Feld Verfügbarkeit beim grün umrandeten Kästchen den Prozentwert ein, bei dem die Verfügbarkeit für die Einhaltung der SLA bedenklich wird. Verfügbarkeitsergebnisse zwischen dieser und der Fehler-Verfügbarkeitsrate werden in den SLA-Übersichtsberichten gelb markiert.
  5. Sofern bei deiner SLA erforderlich gib die Seitenladezeit und/oder die Operator Reaktionszeit ein.
  6. Klicke auf die Speichern -Schaltfläche oder wechsele zur Registerkarte Zeitpläne und lies weiter.

Was ist ein SLA-Plan?

Falls deine SLA nicht jeden Tag rund um die Uhr aktiv ist (zum Beispiel, wenn sie nur reguläre Bürozeiten berücksichtigt oder wenn du planmäßig Wartungszeiten anberaumst), kannst du einen SLA-Zeitplan einrichten. SLA-Zeitpläne erlauben dir, die Aktivzeiten für die SLA anzugeben. Jeder Ausfall, erhöhte Ladezeiten oder Fehler außerhalb dieser Zeiten werden im SLA-Bericht nicht berücksichtigt. Du kannst deinen SLA-Zeitplan auf der Registerkarte Zeitplan konfigurieren. Es gibt zwei Arten der Zeitplanung:

  • Zeiträume

    Für jede Stunde jedes Tages der Woche kannst du bestimmen, ob diese SLA aktiv sein soll. Blaue Quadrate zeigen an, dass die SLA zu der Zeit aktiv ist; weiße Quadrate zeigen einen inaktiven Zeitraum an. Klicke auf ein Quadrat, um zwischen aktiv und inaktiv zu wechseln. Alternativ kannst du auf Spalten und Zeilen des Zeitplans klicken, um ein ganzes Zeitfenster zu aktivieren oder deaktivieren.

  • Ausgeschlossene Zeiträume

    Wenn es keine routinemäßigen Zeiten gibt, kannst du Zeiten auf Basis bestimmter Kalendertage und Uhrzeiten ausschließen.

    Um solche bevorstehenden Zeiträume aus den SLA-Berechnungen auszuschließen:

  1. Klicke auf die Schaltfläche Hinzufügen ausgeschlossener Zeiträume.
  2. Gib dem Ausschließungszeitraum einen beschreibenden Namen.
  3. Wähle die Startzeit in den Feldern neben Von.
  4. Wähle die Endzeit in den Feldern neben Bis.
  5. Klicke auf Übernehmen.
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