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Was istWebsite-Verfügbarkeit

Was ist Website-Verfügbarkeit?

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Die Website-Verfügbarkeit (auch Website Uptime genannt) bezieht sich auf die Möglichkeit des Nutzers, eine Website oder einen Webservice aufzurufen und zu nutzen. Die Website-Verfügbarkeit wird üblicherweise als Prozentanteil für einen bestimmten Zeitraum angegeben.

Was ist mit „Website-Verfügbarkeit“ gemeint?

Eine verfügbare Website ist eine Website, die den Erwartungen des Nutzers entsprechend aufrufbar und nutzbar ist. Wenn wir von Verfügbarkeit sprechen, beziehen wir uns häufig auf das Verhältnis der verfügbaren Zeit zur Gesamtzeit. In der Regel wird die Verfügbarkeit einer Website prozentual mit beispielsweise 99,9 % Verfügbarkeit angegeben.

Eine 100%ige Uptime einer Website ist über einen langen Zeitraum ein unglaubliches, wenn nicht unmögliches Ziel. Die meisten Anbieter streben nach einem Verfügbarkeitsziel, das sie zu erreichen und zu halten versuchen. Sehen wir uns an, wie die Uptime-Rate berechnet wird.

Website-Verfügbarkeit berechnen

Verfügbarkeit ist ein einfacher Prozentwert, der sich aus der Uptime dividiert durch den Gesamtzeitraum ergibt. Abhängig vom benötigten Genauigkeitsgrad kannst du dafür die Einheiten Stunde, Minute, Sekunde oder Millisekunde verwenden. Nehmen wir beispielsweise Stunden.

Eine Website mit einer Stunde Ausfall während eines ganzen Jahres hätte eine Uptime-Rate von 99,99 %.

((8760 Stunden – 1 Stunde)/8760 Stunden) * 100 = 99,99 %

99,99 % Uptime, mit nur einer Stunde ungeplanter Ausfallzeit pro Jahr klingt beeindruckend und ist für die meisten Websites ein hervorragendes Ziel. Andere Websites wie zum Beispiel Google arbeiten daran, eine größere Verfügbarkeit als 99,999 % (5,26 Minuten Ausfall pro Jahr) zu erreichen.   

Heißt verfügbar nur erreichbar?

Viele Unternehmen, die eine hohe Verfügbarkeit versprechen, beziehen sich nur auf die Zeit, in der der Nutzer eine URL eingeben kann und nicht eine Fehlermeldung wie die Folgenden erhält:

  • 404 Seite nicht gefunden
  • 500 Interner Serverfehler: ein generischer Code für einen unbekannten Fehler.
  • 503 Service nicht verfügbar: bezieht sich auf ein vorübergehendes Problem.
  • 504 Gateway Zeitüberschreitung: ein Server hat nicht zeitgerecht geantwortet.

Natürlich können noch viele weitere Fehler auftreten, die zu einem Ausfall führen. Die grundlegende Tatsache ist, dass der Nutzer die Website oder den Service aus einer bestimmten Ursache, an der er nichts ändern kann, nicht aufrufen kann. Bedeutet Verfügbarkeit nur die Fähigkeit eines Nutzers, eine Website aufzurufen, oder auch die Fähigkeit, eine Aufgabe vollständig auszuführen. Das ist eine gute Frage und die Antwort variiert je nach Befragten.

Wird eine nicht funktionierende Website als verfügbar erachtet?

Fragt man einen Nutzer, ob eine fehlerhaft funktionierende Website verfügbar ist, lautet die Antwort wahrscheinlich „Nein“. Fragt man hingegen einen Hosting-Anbieter, ist sie wahrscheinlich „Ja“. Was stimmt nun also? Legt man die oben genannte Definition zu Grunde, sollte man es als einen Website-Ausfall erachten, wenn ein Nutzer nicht die von ihm benötigten Informationen erhält oder eine Aufgabe (Funktion) auf der Website nicht ausführen kann. Um diese Art Ausfall zu identifizieren, gibt es das Transaktions-Monitoring.

Ist eine nicht funktionierende Website schlimmer als ein kompletter Ausfall?

Obwohl ein Ausfall 100 % der Nutzer blockiert, zeigen Studien, dass 91 % dieser Nutzer zur Website zurückkehren werden. Bei einer Website, bei der es Probleme gibt, die aber dennoch zugänglich ist, liegt die endgültige Aufgabe bei 28 %. Die Ergebnisse der Studie beruhen auf kurzfristige Ausfälle. Je länger ein Ausfall dauert und je häufiger Ausfälle auftreten, desto größer sind die Auswirkungen der Ausfälle auf Ruf und Einnahmen.

Wirkt sich die Website-Performance auf die Verfügbarkeit aus?

Das kann durchaus der Fall sein, wenn eine schlechte Performance den Nutzer daran hindert, Aufgaben auszuführen. Nach unserer grundlegenden Definition von „Verfügbarkeit“ ist die Performance ebenfalls ein Verfügbarkeitsfaktor. Das menschliche Gehirn benötigt schnelle Reaktionen, um bei Mensch-Computer-Interaktionen den Fokus zu behalten. Langsame Antworten unterbrechen die Konzentration und wirken sich negativ auf die Markenwahrnehmung des Nutzers aus (Everts, Tammy, Time is Money). Darüber hinaus führen langsame Ladezeiten bei Mobilgeräten dazu, dass das Ranking bei den Suchergebnissen von Google schlechter ausfällt.

Eine schlechte Performance lässt sich auf ein unvorteilhaftes Design und eine unzureichende Einrichtung zurückführen, wobei das Nummer-eins-Problem große Bilder sind. Um Latenz zu verringern und die Website-Performance zu verbessern, kann man neben der Bildoptimierung asynchrones Laden von rendering-blockierenden Inhalten, Kompression, Cache-Nutzung, Browser-Hinweise, Kontrolle externer Inhalte und Einsatz von CDNs in Betracht ziehen.

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Werden geplante Wartungsarbeiten als Ausfall erachtet?

Üblicherweise werden geplante Wartungsarbeiten nicht als Ausfallzeit gesehen. In der Regel leiten Entwickler den Nutzer während einer Wartung auf eine Seite weiter, die um Entschuldigung bittet und die Wartungssituation mit Bitte um Rückkehr zu einem späteren Zeitpunkt erklärt, statt eine Fehlermeldung auszugeben.

Bei vielen Cloud-basierten Services ist der Inhalt auf mehrere Server verteilt. Wird ein Server wegen einer Wartung vom Netz genommen, wird die Anfrage einfach an andere verfügbare Server geleitet, wodurch Ausfälle vermieden werden. Redundanz ist der größte Schutz gegen Ausfälle, ist jedoch mit hohen Kosten verbunden. Für die großen Player wie etwa Amazon, die Hunderte von Tausenden Dollar pro Minute umsetzen ist es das wert. Ansonsten ist eine umfassende Monitoring-Strategie die beste Option, eine hohe Verfügbarkeit aufrechtzuerhalten.

Website-Verfügbarkeit überwachen

Um die Verfügbarkeit zu überwachen, muss ein Unternehmen in regelmäßigen, häufigen Intervallen testen, um sicherzustellen, dass eine fehlerfreie Verbindung zur Website aufgebaut werden kann. Einige testen am Tag mehrmals regelmäßig und manuell, aber kurze Ausfälle bleiben bei Intervalltests eventuell unbemerkt. Beim automatisierten Testen kann die Erreichbarkeit so häufig wie jede Minute geprüft werden, sodass selbst sehr kurze Ausfälle, die sich auf den Nutzer auswirken, in Verfügbarkeitsberichten erscheinen.

Wie funktioniert das Website Availability Monitoring?

Das Verfügbarkeits-Monitoring ist eine proaktive Möglichkeit, bei der die Antworten von der Website anhand anderer, Website-fremder Server verifiziert werden. Mit dem Einsatz externer Server, vorzugsweise Server, die sich an den Standorten deiner tatsächlichen Nutzer befinden, kannst du die Verfügbarkeit und Latenzprobleme auf Basis der Standorte deiner Nutzer erfassen. So funktioniert‘s:

  1. Ein entfernter Testserver sendet eine Anfrage nach Inhalt an deine Seite.
  2. Der Testserver erhält den Antwortcode „200 ok“ und die Website wird als erreichbar oder verfügbar erachtet.
  3. Ein weiterer Testserver an einem anderen Standort sendet 60 Sekunden nach Beendigung des vorherigen Tests eine Anfrage.
  4. Der Testserver erhält einen Fehlercode.
  5. Dann sendet sofort der nächste Testserver eine Anfrage.
  6. Der zweite Testserver erhält einen Fehlercode.
  7. Die Website wird zum Zeitpunkt des ersten gemeldeten Fehlers als ausgefallen erachtet.
  8. Das Testen wird wieder in Ein-Minuten-Intervallen aufgenommen.
  9. Ein späterer Test erhält eine positive Antwort.
  10. Die Website wird als erreichbar erachtet und der Monitoring Service erfasst die Zeit zwischen dem ersten Fehler und dem erfolgreichen Test als Ausfallzeit.

Warnmeldungen werden nach dem zweiten bestätigten Fehler ausgesendet, damit du über das Verfügbarkeitsproblem deiner Website informiert wirst. Wenn du das Problem behoben hast, erhältst du eine Entwarnungsmeldung. Neben einer positiven Antwort (200 Ok) kann der Verfügbarkeitscheck auch Folgendes prüfen:

  • Antwortzeit
  • Antwortgröße
  • spezifischer HTML-Ergebniscode
  • angegebener Inhalt

Lokale Verfügbarkeitsprobleme entdecken

Wusstest du, dass ein Ausfall sich nur auf einige deiner Nutzer beschränken kann? Aufgrund lokaler Beschränkungen, einer schlechten Internet-Architektur vor Ort oder Netzwerkproblemen zum Beispiel mit DNS, Browsertyp und Gerätetyp haben eventuell einige Nutzer keinen Zugang zu deiner Website. Beim Einsatz eines Monitoring Service mit einem großen Netzwerk an Checkpoints kannst du die Teststandorte, die deine Nutzerbasis repräsentieren, auswählen. Dadurch zeigt dir dein Monitoring lokale Ausfälle und Latenzprobleme.

Fazit

Verfügbarkeit ist mehr als die bloße Erreichbarkeit, aber ohne Erreichbarkeit sind die anderen Probleme, die sich auf die Verfügbarkeit auswirken, weniger bedeutend. Das Verfügbarkeits-Monitoring ist die Grundlage einer Monitoring-Strategie für ein gutes digitales Erlebnis.

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