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Lektion: Anpassung der erweiterte Alarmierungen

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Möchtest du keine Warnmeldungen erhalten, während deine Server, Websites oder Webservices gewartet werden? Möchtest du, dass nur bestimmte Operatoren Warnmeldungen und nur zu bestimmten Bedingungen erhalten?

Mit dieser Lektion erfährst du, wie du deine kühnsten Alarmierungsträume mithilfe von Wartungszeiträumen und Eskalationen umsetzt.

Einrichten von Wartungszeiträumen

Nehmen wir an, es gibt einen bestimmten Zeitraum, in dem dein Team Routinewartungen an der Website, dem Server oder dem Webservice durchführt. Während dieser Zeit zeigen Verfügbarkeit und Performance möglicherweise nicht die üblichen Werte und lösen eventuell Alarme aus. Wie kannst du Alarm-Spam vermeiden?

Indem du einen Wartungszeitraum einrichtest, kannst du bestimmte Daten und Uhrzeiten eingeben und festlegen, ob du die Alarmierungen (oder die Prüfobjekte) zeitweise deaktivierst.

Einrichten eines Wartungszeitraums

Wartungszeiträume einrichten

Du richtest Wartungspläne für jedes Prüfobjekt einzeln ein. Wartungszeiträume festlegen:

  1. Klicke im Hauptmenü auf Überwachung > Prüfobjekteinrichtung.
  2. Rufe durch Klicken die Einstellungen des Prüfobjekts auf, bei dem eine Wartung durchgeführt wird.
  3. Klicke auf die Wartungszeiträume-Registerkarte.
  4. Klicke auf Neuen Wartungszeitraum hinzufügen.
  5. Gib optional für den Wartungszeitraum eine Beschreibung ein.
  6. Gib das Wiederholungs-Intervall (einmalig, täglich, wöchentlich oder monatlich) an.
  7. Gib die Daten und Zeiten für Von und Bis ein. (Diese Optionen ändern sich je nach Intervall-Angabe im vorherigen Schritt).
  8. Entscheide im Feld Wartungsart, ob nur Benachrichtigungen oder das Prüfobjekt komplett deaktiviert werden sollen.
  9. Klicke auf Übernehmen.
  10. Klicke auf Speichern, um die an den Prüfobjekteinstellungen vorgenommenen Änderungen zu sichern.

Eskalationsstufen konfigurieren

Wir bei Uptrends** lieben Teamplayer.** Daher haben wir bei der Entwicklung unseres Alarmierungssystems an Teams gedacht und anpassbare Eskalationsstufen eingebaut. So kannst du sicherstellen, dass die richtigen Personen bei möglichen Problemen zur richtigen Zeit benachrichtigt werden.

Du kannst bis zu drei Eskalationsstufen einrichten und Warnmeldungen aufgrund deiner eigenen Regeln generieren. Sie sind superflexibel und umfassen:

  • Erzeugung einer Alarmierung, wenn Fehler in einem bestimmten Zeitraum auftreten oder wenn eine bestimmte Anzahl von Fehlern aufgetreten ist
  • Regeln für das Senden einer bestimmten Anzahl von Warnmeldungen innerhalb eines Zeitraums
  • Alarmierungsmethoden
  • Eingabe einer benutzerdefinierten Mitteilung (nur für Slack, PagerDuty und E-Mail-Benachrichtigungen)
  • Einfügen eines Traceroute-Protokolls in E-Mails
  • Eine zusätzliche E-Mail-Alarmierung an weitere Personen
  • Auswahl, welche Operatoren oder Operator-Gruppen alarmiert werden

Eskalationsstufen für Warnmeldungen einrichten

Bei jeder Meldedefinition stehen dir ein bis drei Eskalationsstufen zur Verfügung. Öffne zur Einrichtung der Eskalationsstufen deine Meldedefinition und wähle eine aus, um sie zu ändern (siehe Lektion Erstellen von Meldedefinitionen, falls du nicht weißt, wie Definitionen aufgerufen oder erstellt werden).

  1. Klicke auf eine bestehende Meldedefinition oder erstelle eine neue Definition, indem du auf Meldedefinition hinzufügen klickst.
  2. Klicke auf die Registerkarte Eskalationsstufe 1.
  3. Markiere das Kontrollfeld Aktiv, sofern es noch nicht aktiviert ist.
  4. Lege die Regeln für die Eskalation fest.
  5. Wähle die Häufigkeit der Erinnerungen aus. Im KB-Artikel Erinnerungsalarme erfährst du mehr.
  6. Aktiviere Alarmierung durch E-Mail oder SMS/Text (SMS/Text benötigt Benachrichtigungs-Credits).
  7. Aktiviere die Option Alarmierung durch Integration (wenn du eine Integration eingerichtet hast, ansonsten siehe in der Knowledge Base unter Integrationennach, um weitere Information zu Integrationen und deren Einrichtung zu erhalten. Integrationen umfassen unter anderem Telefonnachrichten (benötigt Benachrichtigungs-Credits), PagerDuty, Slack und StatusHub.
  8. Gib eine benutzerdefinierte Mitteilung ein (optional und nur bei einigen Integrationen möglich).
  9. Aktiviere das Kontrollkästchen Routenverfolgung, um mit den E-Mails ein Traceroute-Protokoll zu erhalten.
  10. Nutze den Bereich Gruppen und Operatoren, um die Operatoren für die Eskalationsstufe auszuwählen (Warnmeldungen gehen nur an aktive und diensthabende Operatoren). Aktiv ist eine Haupteinstellung für einen Operator und diensthabend wird vom Dienstplan des jeweiligen Operators abgeleitet.
  11. Sofern du alle Konfigurationen für die Stufe vorgenommen hast, klicke auf Speichern.

Füge weitere Eskalationsstufen hinzu.

Sobald du die Eskalationsstufen eingerichtet und die gewünschten Integrationen hinzugefügt hast, kannst du testen, ob Benachrichtigungen gesendet werden. Der KB-Artikel Testen von Warnmeldungenbeschreibt die für die unterschiedlichen Integrationen verfügbaren Methoden.

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