Um Dein synthetisches Monitoring den tatsächlichen Geschwindigkeiten der Nutzer anzugleichen, empfehlen wir eine Bandbreiten-Drosselung bei den Prüfobjekten des Full Page Checks (FPC).tors.

Warum Bandbreiten-Drosselung?

Unsere Checkpoint-Computer befinden sich in Datenzentren. Ihre ursprüngliche Geschwindigkeit entspricht der eines üblichen Nutzers, der in einem Hochgeschwindigkeitsnetzwerk arbeitet, wie es wahrscheinlich auch in Deinem Büro zu finden ist. Wenn Deine Kundenbasis hauptsächlich aus Desktop-Nutzern besteht, ist die repräsentiert die Geschwindigkeit an unseren Checkpoints Deine Nutzer wahrscheinlich ganz richtig. Wenn Nutzer aber auf Deine Website oder Deinen Service über ein Mobilgerät oder einer langsameren DSL-Verbindung zugreifen, solltest Du in Betracht ziehen, ein Prüfobjekt einzurichten, das das Erleben Deiner Nutzer spiegelt. Dafür haben wir dann die Bandbreiten-Drosselung.

Arten der Bandbreiten-Drosselung

Uptrends bietet zwei Arten der Bandbreiten-Drosselung: die simulierte und die browserbasierte Drosselung. Für beide bestehen die gleichen Optionen von Verbindungsgeschwindigkeiten.

Simulierte Bandbreiten-Drosselung

Du kannst die simulierte Drosselung mit jedem gewünschten Browser einrichten. Bei der simulierten Drosselung wird ein Proxy eingesetzt, um eine angemessene Simulation der unterschiedlichen möglichen Verbindungsgeschwindigkeiten zu bieten.

Der Checkpoint drosselt jede Verbindung, die der Browser aufbaut und simuliert dabei die verfügbare Durchschnittsbandbreite des gewählten Verbindungstyps. Der Checkpoint berücksichtigt dabei nicht die Netzwerklatenz und erstellt seine Berechnungen aufgrund einer durchschnittlichen Anzahl von Verbindungen.

  1. Erstelle ein neues FPC-Prüfobjekt oder rufe ein bestehendes FPC-Prüfobjekt auf.
  2. Klicke auf die Registerkarte Erweitert.
  3. Wähle Deinen Browsertyp.
  4. Wähle Simuliert im Abschnitt Bandbreiten-Drosselung und dann die Verbindungsgeschwindigkeit, die Du verwenden möchtest (siehe unten).
  5. Klicke auf Speichern.

Browserbasierte Bandbreiten-Drosselung

Du kannst auch eine browserbasierte Bandbreiten-Drosselung wählen, wenn Du den Chrome-Browser für Dein FPC-Monitoring eingestellt hast. Es ist die bevorzugte Art. Browserbasierte Bandbreiten-Drosselung nutzt die gleiche Bandbreiten-Drosselung, die auch in den Chrome-Entwicklertools verfügbar ist. Die Bandbreiten-Drosselung mit Chrome unterscheidet sich von der simulierten Drosselung, da Chrome neben der Simulation einer geringeren Bandbreite Latenz hinzufügt. Die browserbasierte Drosselung bietet eine präzisere Messung, insbesondere bei Webseiten, die entweder sehr wenig oder sehr viele Verbindungen benötigen. Darüber hinaus verfolgt Chrome die Anzahl der Verbindungen und drosselt sie zusammen, was für Websites mit einer geringeren oder höheren durchschnittlichen Anzahl an Quellen genauer ist. Die browserbasierte Drosselung aktivieren:

  1. Erstelle ein neues FPC-Prüfobjekt oder rufe ein bestehendes FPC-Prüfobjekt auf.
  2. Klicke auf die Registerkarte Erweitert.
  3. Wähle Chrome als Browsertyp.
  4. Wähle Browser im Abschnitt Bandbreiten-Drosselung und dann die Verbindungsgeschwindigkeit, die Du verwenden möchtest (siehe unten).
  5. Klicke auf Speichern.

Verbindungsarten

Wir basieren die unterschiedlichen wählbaren Verbindungsarten bei der Bandbreiten-Drosselung auf reale Nutzerszenarien und nicht auf die theoretischen Maximalgeschwindigkeiten, die diese Technologien bereitstellen können. Das browserbasierte Drosseln wendet eine Netzwerklatenz auf Deine Ergebnisse an.

ADSL: 4 Mbit Download, 0,5 Mbit Upload, 80 ms Round Trip Time
Kabel: 5 Mbit Download, 1 Mbit Upload, 50 ms Round Trip Time
Glasfaser: 15 Mbit Download, 3 Mbit Upload, 10 ms Round Trip Time

2 G: 200 Kbit Download, 200 Kbit Upload, 1000 ms Round Trip Time
3 G: 1 Mbit Download, 500 Kbit Upload, 300 ms Round Trip Time
4 G: 4 Mbit Download, 4 Mbit Upload, 230 ms Round Trip Time