In diesem Artikel werden die Kernkomponenten von Uptrends' Monitoring beschrieben. Du erfährst, wie Prüfobjekte funktionieren, was sie prüfen und wie Alarme dich benachrichtigen, wenn ein Problem auftritt.
Die Kernfunktionen
Uptrends hilft dir, die Verfügbarkeit und Performance deiner Websites, Webanwendungen und APIs auf hauptsächlich zwei Arten zu verfolgen:
- Synthetic Monitoring – nutzt konfigurierbare Prüfobjekte, die von einem globalen oder von internen Checkpoints ausgeführt werden, um proaktiv Fehler und Ausfallzeiten zu erkennen.
- Real User Monitoring (RUM) – verfolgt das Erlebnis tatsächlicher Nutzer. Wenn Probleme erkannt werden, löst Uptrends Alarme aus, die anhand Standard-, benutzerdefinierter oder Fremdanbieter-Integrationen gesendet werden und Teams helfen, schnell zu reagieren, um die Auswirkungen so gering wie möglich zu halten.

Synthetic Monitoring
Wie funktioniert das Synthetic Monitoring?
Das Synthetic Monitoring ist ein Typ des Monitorings, der automatisierte Prozesse nutzt, um Websites zu besuchen oder Service-Anfragen zu stellen, und die Antworten prüft, sodass du die Verfügbarkeit und das Website-Verhalten überwachen kannst.
Beim Synthetic Monitoring sind die Prüfobjekte das Fundament des Monitoring-Systems. Prüfobjekte testen von mehreren Standorten weltweit, um zu verifizieren, dass deine Website wie erwartet funktioniert. Diese Prüfungen simulieren die Interaktionen echter Nutzer, zum Beispiel das Navigieren zu Seiten, Klicken auf Schaltflächen, Aufrufen von APIs und weitere Aktionen.
Betrachte Prüfobjekte als einen digitalen Wachdienst, der niemals schläft. Sie prüfen laufend deine Websites und Services, testen Nutzerabläufe, validieren APIs und erfassen Performance-Daten, sodass du ein vollständiges Bild über die Zuverlässigkeit und die Performance deines Systems erhältst.
Die Prüfobjekte überwachen deine Websites aus Endnutzer-Perspektive über ein externes Monitoring. Prüfobjekte führen Überwachungen anhand globaler Checkpoint-Server durch, die sich in verschiedenen Teilen der Welt befinden, um das Verhalten deiner Websites und Webservices ohne Abweichung aufgrund von Standort- oder Netzwerk-Latenzen zu messen.
Uptrends überwacht nicht nur externe Webanwendungen und Services. Du kannst auch deine interne Umgebung anhand Private Locations überwachen. Private Locations weiten die Monitoring-Funktionen auf dein internes Netzwerk aus, sodass du Prüfungen innerhalb deines Netzwerks (hinter deiner Firewall) ausführen kannst. Mit diesem Ansatz behältst du die volle Kontrolle über interne Systeme, zu denen öffentliche Checkpoints keinen Zugang haben.
Damit prüft Uptrends deine Websites und Webservices rund um die Uhr. Statt darauf zu warten, dass echte Nutzer auf Probleme stoßen, prüft das Synthetic Monitoring proaktiv Zuverlässigkeit, Performance und Funktion.
Synthetic-Prüfobjekttypen
Uptrends bietet die folgenden Synthetic-Prüfobjekttypen:
- Verfügbarkeitsprüfobjekte – führen grundlegende Prüfungen wie Testen der Website-Verfügbarkeit, Seiteninhalt und Ladezeit aus. Du kannst aus HTTPS-, DNS-, Ping-, SSL-, Datenbank- und Mailserver-Prüfobjekten wählen.
- Browser-Prüfobjekte (Full Pagecheck (FPC)) – führen detaillierte Performance-Prüfungen deiner Webseite für jedes einzelne Webseitenelement aus.
- API-Prüfobjekte – untersuchen die von API-Endpunkten zurückgegebenen Antworten und verifizieren, dass sie den erwarteten Inhalt enthalten.
- Transaktionsprüfobjekte – validieren User Journeys, um zu bestätigen, dass das Verhalten der Anwendung den Nutzererwartungen entspricht.
Weitere Informationen findest du im Artikel zum Synthetic Monitoring.
Real User Monitoring (RUM)
Uptrends bietet auch ein Real User Monitoring (RUM), bei dem Performance-Daten direkt von tatsächlichen Website-Besuchern erfasst werden. Wenn jemand deine Website aufruft, misst RUM Ladezeiten, wichtige Performance-Zeiten und erfasst auftretende Fehler. Da jeder Besucher unterschiedliche Geräte, Browser und Internetverbindungen nutzt, erfasst RUM diese Unterschiede und zeigt, wie deine Website unter Realbedingungen performt.
RUM ergänzt das Synthetic Monitoring, indem es zeigt, wie tatsächliche Nutzer deine Website erleben, einschließlich welche Browser, Betriebssysteme und Gerättypen sie verwenden.

Weitere Informationen findest du unter Real User Monitoring (RUM).
Prüfobjekttests und Ergebnisse
Abhängig vom Prüfobjekttyp und wie du ihn einrichtest werden mit jeder Prüfung Daten erfasst, die du als Ergebnis siehst. Diese Ergebnisse lassen dich erkennen, ob deine Website oder Webservices gut funktionieren.
Uptrends zeigt wichtige Messwerte deiner Website wie Ladezeit, Gesamtzahl Bytes, Downloaddauer, Verbindungszeit etc. Es bietet auch erweiterte Prüfungen, darunter Core Web Vitals, W3C Navigation Timings, Seitenquelle und Konsolenprotokolle. Es kann ein Filmstreifen mit einer Abfolge von Screenshots des Browsers erzeugt werden, der zeigt, wie die Seite zu unterschiedlichen Zeiten des Ladevorgangs aussah. Du erhältst zudem ein Wasserfalldiagramm (ein Balkendiagramm), anhand dessen du sehen kannst, wann jedes Seitenobjekt zu laden begann und wie lang es benötigte.
Weitere Informationen findest du unter Prüfobjektergebnisse – Überblick.
Dashboards und Reporting
Neben den Prüfobjektergebnissen liefert Uptrends auch Dashboards, mithilfe derer du die Monitoring-Daten visualisieren kannst. Dashboards umfassen Balken- und Liniendiagramme und Tabellen, sodass du auf einen Blick Trends erkennen und verstehen kannst, was vor sich geht. Du kannst Dashboards als Bericht in Formaten wie PDF und Excel exportieren. Du kannst Daten auch an dein Team weitergeben oder Berichte planen, die automatisch an dich und andere Nutzer gesendet werden. Bei Bedarf kannst du ein Dashboard als öffentliche Statusseite, die sogenannte Public Status Page, veröffentlichen.
Weitere Informationen findest du im Artikel Dashboards und Berichte.
Alarme und Integrationen
Wenn ein Prüfobjekt ein Problem feststellt, beispielsweise langsame Ladezeiten oder 404-Fehler, meldet Uptrends das sofort. Du kannst einstellen, wann Alarme erzeugt und welche Benachrichtigungen gesendet werden sollen. Du kannst die Standard-Kanäle wie E-Mail und SMS oder Fremdanbieter-Integrationen wie Slack und Microsoft Teams nutzen.
Solltest du größere Flexibilität benötigen, kannst du auch benutzerdefinierte Integrationen erstellen, um Alarme von Uptrends an andere Plattformen zu senden, sodass sie in deine bestehenden Abläufe passen.
Weitere Informationen findest du unter Alarmierungen – Überblick.