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Synthetic-Monitoringtypen

Uptrends bietet eine große Bandbreite an Prüfobjekttypen, die jeweils bestimmte Überwachungsanforderungen erfüllen. Jedes Synthetics-Prüfobjekt verwendet Credits, um den Preis unterschiedlicher Monitoring-Services zu berechnen.

Hinweis: Du kannst Synthetics-Prüfobjekttypen zusammen mit dem Real User Monitoring nutzen, um die tatsächliche Performance der Website auf Grundlage der Nutzererfahrung in deren eigenem Netzwerk, tatsächlichem Browser und anderen Aktivitäten zu messen.

Transaktionsprüfobjekte

Beim Transaktions-Monitoring, auch Webanwendungs-Monitoring genannt, wird geprüft, dass alles auf der Website wie erwartet funktioniert. Stelle es dir wie einen Roboter vor, der die Website besucht. Er öffnet Seiten in Chrome oder Microsoft Edge und verhält sich wie eine echte Person: Er klickt auf Schaltflächen, füllt Formulare aus und geht von Seite zu Seite. Du kannst einfache Transaktionen wie Anmeldungen oder komplexere Workflows wie das Browsen durch Produkte, Hinzufügen von Artikeln zu einem Warenkorb und Abschließen eines Kaufs testen.

In der realen Welt besuchen Nutzer nicht nur eine Seite. Sie führen mehrere Schritte aus und navigieren zu unterschiedlichen Teilen deines Systems aus beispielsweise Webservern, Datenbanken, APIs und externen Services. Das Transaktions-Monitoring stellt sicher, dass all diese Bestandteile richtig zusammenarbeiten.

Die einfachste Art, das Transaktions-Monitoring aufzunehmen, ist, den Transaktionsrekorder, eine Chrome-Erweiterung, zu nutzen. Damit kannst du ohne Programmieren erfassen, was Nutzer auf der Website ausführen würden. Er zeichnet den Bildschirm auf, während du durch die Transaktionen klickst. Sobald die Transaktionen erfolgreich aufgezeichnet wurden, kannst du sie als Prüfobjekt speichern. Daraufhin werden aus der Aufzeichnung Skripte erzeugt.

Weitere Informationen findest du unter Transaktionsprüfobjekt – Übersicht.

Browser-Prüfobjekte (Full Pagecheck)

Ein Browser-Prüfobjekt, auch Full Pagecheck (FPC) genannt, lädt die Website komplett in einen tatsächlichen Browser, genauso wie Endnutzer es tun würden. Das umfasst Laden der Skripte, CSS, Bilder, Elemente von Fremdanbietern und andere Website-Komponenten. Es liefert detaillierte Performance-Daten für jedes einzelne Element, wie es die Endnutzer erleben würden.

Anhand Browser-Prüfobjekten kannst du verstehen, wie der Ladevorgang in der Realität aussieht. Sollte SEO auf der Prioritätenliste ganz oben stehen, überwachen diese Prüfobjekte die Core Web Vitals-Werte, um festzustellen, wie schnell der Hauptinhalt angezeigt wird, wie schnell die Seite auf Klicken reagiert und ob das Layout während des Ladens sich verschiebt.

Weitere Informationen findest du unter Browser-Monitoring – Übersicht. Weitere Informationen zu den Unterschieden zwischen Basic Checks und Real Browser Checks findest du unter Einfacher Webseiten-Check im Vergleich zum Real Browser Check.

Verfügbarkeits-Prüfobjekte (Basic-Prüfungen)

Verfügbarkeits-Prüfobjekte führen schnelle, häufige Überwachungen durch, um zu verifizieren, dass Websites und Services aufrufbar sind und antworten. Sie testen auf Verfügbarkeit, bestätigen, dass der erwartete Inhalt vorhanden ist, und messen die grundlegenden Antwortzeiten.

Ein Verfügbarkeits-Prüfobjekt prüft auf Verfügbarkeit der Website und erwartet eine Antwort mit Statuscode 200. Dieses Prüfobjekt erfasst nur die erste Antwort deiner Website und lädt nicht die Seitenelemente wie Skripte, Bilder oder andere Komponenten.

Ein Verfügbarkeits-Prüfobjekt prüft bis zu einmal pro Minute. Es liefert einen genaueren Bericht zur Verfügbarkeit der Seite als ein Prüfobjekt für Browser- oder Full Pagecheck.

Arten von Verfügbarkeits-Prüfobjekten

Es gibt die folgenden Verfügbarkeitsprüfobjekttypen:

  • Webseiten-Prüfungen – HTTP- und HTTPS-Prüfobjekte (es wird empfohlen, HTTPS zu nutzen)
  • Fortgeschrittene Checks – DNS-, SSL-Zertifikats-, SFTP- und FTP-Prüfobjekte
  • Mailserver – SMTP-, POP3- und IMAP-Prüfobjekte
  • Datenbankserver – Microsoft SQL-Server- und MySQL-Prüfobjekte
  • Netzwerk-Checks – Ping- und Connect-Prüfobjekte
Hinweis: Der Prüfobjekttyp HTTP ist für neue Nutzer nicht mehr verfügbar. Uptrends hat die Funktionen des HTTPS-Prüfobjekttyps erweitert, sodass auf Verfügbarkeit von HTTP-Websites geprüft werden kann.

Weitere Informationen zu den verschiedenen Verfügbarkeits-Prüfobjekten findest du unter Uptime Monitoring – Überblick.

API-Prüfobjekte

Während Transaktionsprüfobjekte das Nutzererlebnis am Frontend überwachen, konzentrieren sich API-Prüfobjekte auf Backend-Services und APIs, die unsichtbaren Ebenen, die moderne Anwendungen befähigen. APIs handhaben die Kommunikation zwischen unterschiedlichen Systemen und Services. Sie sind unerlässlich und häufig schwer zu überwachen, da sie im Hintergrund arbeiten.

Ein API-Prüfobjekt ist ein leistungsstarkes Prüfobjekt, das Prüfungen mit einschrittigen API-Abfragen oder aber mehrschrittigen API-Abfragen durchführt. Dieses Prüfobjekt hat eine (benutzeroberflächenbasierte) Lösung, die kein Schreiben von Code erfordert, aber auch benutzerdefinierte Skripte nutzt, um HTTP-Abfragen und -Antworten zu testen und die Monitoring-Anforderungen zu berücksichtigen.

Du kannst auch eigene Skripte oder benutzerdefinierte Funktionen hinzufügen, benutzerdefinierte Variablen definieren, Assertions und weitere API-bezogene Funktionen nutzen.

Arten von API-Prüfobjekten

Es gibt die folgenden API-Prüfobjekttypen:

  • Multi-Step API (MSA)-Prüfobjekte – der primäre API-Monitoringtyp mit fortschrittlicheren und leistungsstärkeren Funktionen im Vergleich zu Webservice HTTP- und HTTPS-Prüfobjekten.
  • Postman API-Prüfobjekte – ein Prüfobjekt, mit dem du API-Prüfungen durch Ausführen einer Postman Workspace-Sammlung im Uptrends Checkpoint-Netzwerk voll ausschöpfen kannst.
  • Webservice HTTP- und HTTPS-Prüfobjekte – ein klassischer HTTP-Prüfobjekttyp, der nur Basic-Checks zur Verfügbarkeit und Bereitschaft der API ausführt.
Hinweis: Für das API-Monitoring sind die Prüfobjekttypen Webservice HTTP und Webservice HTTPS für neue Nutzer nicht mehr verfügbar. Uptrends empfiehlt, stattdessen das Multi-Step API-Prüfobjekt zu nutzen und das Prüfen deiner API voll auszuschöpfen.

Weitere Informationen zu den API-Prüfobjekten findest du unter API-Monitoring – Übersicht.

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